Lourdes, Wanderung im Beout-Massiv, Spießkuchen, Alexandre Le Bris, Elisa Bonneau, Die neugierigen Faulenzer
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Lourdes, Wanderung im Beout-Massiv, Spießkuchen, Alexandre Le Bris, Elisa Bonneau, Die neugierigen Faulenzer

Kultig Spießkuchen

Der Spießkuchen

Man kann die Gastronomie der Pyrenäen unmöglich entdecken, ohne den berühmten „Gâteau à la broche“ zu probieren. Der „Gâteau à la broche“ ist DER Kuchen der Pyrenäen; seine Zubereitung ist langwierig und aufwendig, was ihn umso außergewöhnlicher macht. Er wird um eine kegelförmige Form herum am Spieß gebacken, woraus sich seine originelle Form mit vielen kleinen Spitzen ergibt (die man insgeheim am liebsten abbrechen und essen möchte).

Eine Spezialität aus den Pyrenäen

Eine Geschichte zwischen Legende und Tradition

Die Ursprünge des „Gâteau à la broche“ aus den Pyrenäen sind nach wie vor rätselhaft. Einige Quellen schreiben seine Erfindung einem Konditor des preußischen Königs Ende des 18. Jahrhunderts zu, während andere erzählen, dass er während der napoleonischen Feldzüge nach Frankreich gebracht wurde, bevor er in den Tälern der Pyrenäen seine neue Heimat fand.

Traditionell ist er der Kuchen für die großen Feierlichkeiten im Leben, wie Hochzeiten und Taufen; heute findet man ihn samstags aufdem Markt von Lourdes an den Ständen von Christy oder Pierrot, die ihn direkt über dem Holzfeuer backen.

Eines ist sicher: Dieses überlieferte Rezept ist heute ein fester Bestandteil der kulinarischen Identität der Pyrenäen.

Einfache Zutaten, ein einzigartiges Rezept

Eier, Mehl, Zucker und Butter bilden die Grundlage dieser Spezialität aus den Pyrenäen. Doch hinter dieser scheinbaren Einfachheit verbergen sich die Geheimnisse jedes einzelnen Bäckers.

Rum, Vanille, Orangenblüten oder eifersüchtig gehütete Familienrezepte verleihen jedem „Gâteau à la broche“ seinen ganz eigenen Charakter und seine einzigartigen Aromen.

Die Herstellung spektakulär

Die Zubereitung eines Spießkuchens ist ein wahres Spektakel. Der Teig wird Schicht für Schicht in eine kegelförmige Form gegossen, die vor dem Feuer steht und ständig in Bewegung gehalten wird.

Dieser langsame Backvorgang kann mehrere Stunden dauern und erfordert Präzision, Geduld und Erfahrung. Es ist diese sorgfältige Arbeit, die dem Kuchen seine berühmten goldenen Spitzen und seine unvergleichliche Textur verleiht.

Was Sie auf dem Programm erwartet
Stunden

Mindestens 2 Stunden, aber je nach gewünschter Größe dauert das Garen deutlich länger. Hier geht Geduld Hand in Hand mit Genuss.

60 cm

Die größten Modelle können bis zu 60 cm hoch sein und einen Durchmesser von 20 cm haben.

Eier… jede Menge!

Manchen Rezepten zufolge: etwa zwanzig Eier auf 1 kg Mehl!

Gute Freunde

Er passt hervorragend zu Vanillesauce und einer Kugel Vanilleeis und rundet ein Kompott perfekt ab.

Ein Kuchen, tausend Geschichten Die Anekdote

Um zu vermeiden, dass eine einzige Person stundenlang damit beschäftigt war, die Spießwelle zu drehen, setzte man ein kleines Tier – einen Hund oder ein Eichhörnchen – in ein Rad, das die Spießwelle antrieb. Andere Bratröster nutzten ein Pendelsystem, ähnlich wie bei Uhren. Heute sorgt ein kleiner Motor dafür, dass der Rhythmus eingehalten wird!

Bereiten Sie Ihren Ausflug vor!